Gespräche über Kunst und die Welt - im Podcast der Kunststiftung
Kunst und Handwerk zu verbinden – das liebt Friederike von Hellermann. Und so kam sie zur Buchkunst.
Simone Trieder ist eine der bedeutendsten literarischen Stimmen Sachsen-Anhalts. Welche Themen die „Menschenschreiberin“ in den Bann ziehen und in ihrem aktuellen Roman „Gastrow“ Fiktion und Realität verschmelzen, auch davon erzählt die Autorin und Journalistin in diesem Podcast.
Woher kommt die Lust, immer Neues auszuprobieren, Verena Zimmermann? Aus Angst vor Monotonie. Über die Lust am spielerischen Ausprobieren und daran, Menschen zusammenzubringen, das Wagnis, sich ins Ungewisse zu begeben und in der Einsamkeit zu leben, erzählt die Buchkünstlerin, Designerin, Kunstpädagogin und Lebenskünstlerin.
„Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach Limonade draus!“ Das ist das Lebensmotto der Modedesignerin Susanne Ostwald. Sie erzählt über ihren erfolgreichen Ausflug in die Londoner, Pariser und New Yorker Modewelt, deren Kehrseiten und ihre Rückkehr in ihre Heimatstadt Leipzig.
Für sich einstehen und für seine Träume kämpfen: Wie, das erzählt der Grafiker Ilko Koestler, versierter Zeichner, Holzschnitt- und Steindruckkünstler.
Was macht die Kunst, Herr Baumgart? Es ist die Aufgabe des Künstlers, seine Arbeiten zu erklären. Was aber, wenn das ein fortwährender Prozess ist? Was, wenn Körper eine Rolle spielen? Der eigene Körper, aber auch der fremde. In der aktuellen Folge von NEUWERK spricht Host Ingolf Kern mit dem Künstler über körperliche Erfahrungen in der Kunst. Darüber hinaus berichtet Baumgart über seine Zeit in New York City. Die Kunststiftung Sachsen-Anhalt ermöglichte es dem halleschen Künstler zwei Monate in der Stadt, die niemals schläft zu leben und zu arbeiten.
Simon Baumgart wurde 1990 in Dresden geboren. Von 2010 bis 2016 studierte er Bildende Kunst und Bildhauerei an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule in Halle. Während seines Studiums verbrachte er ein Semester an der Kunsthochschule Mainz und an der Estonian Academy of Arts in Tallinn. Nach dem Studium arbeitete er ein Jahr lang in einem Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Kirgistan. Es folgte ein Masterstudium für Bildnerisches Gestalten und Therapie an der Akademie der Bildenden Künste München. Er war Meisterschüler bei Prof. Rolf Wicker (Burg Halle).
"Sachsen-Anhalt ist mein Wohnzimmer", sagt Künstlerin Anja Nürnberger. Von klein an interessiert sich die gebürtige Magdeburgerin für das, was sie umgibt - nicht zuletzt durch ihre Großmutter, die als Stadtbilderklärerin arbeitet und sie zu Führungen mitnimmt. An der Burg Giebichenstein studiert Nürnberg Kunst mit Schwerpunkt Malerei und Grafik. Hier fühlt sie eine tiefe Verbundenheit: zu der Stadt Halle, in der sie bis heute lebt, und zu ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen, die so ticken wie sie selbst. Mit Ingolf Kern spricht die Künstlerin wie sie ihren Alltag und ihre Erinnerungen auf die Leinwand bringt, warum sie sich selbst als "Farbensammlerin" bezeichnet und welche Bedeutung der Harz für sie hat.
Anja Nürnberg wurde 1982 in Magdeburg geboren. Von 2002 bis 2005 studierte sie Internationale Betriebswirtschaft in Deutschland und den USA. 2008 begann sie ein Studium der Malerei und Grafik an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Anja Nürnberg stellte u. a. in Halle (Saale), Dessau und Berlin aus. 2022 erhielt sie den Kunstpreis der Kunststiftung Sachsen-Anhalt. In diesem Jahr veröffentlichte der Mitteldeutsche Verlag ihren ersten Künstlerkatalog.