31. NEU WERK – Christiane Budig
Die Künstlerin und Kunsttherapeutin Christiane Budig wurde 1969 in Luckenwalde geboren und lebt und arbeitet heute in Halle. In ihrer Kunst arbeitet sie mit unterschiedlichen Materialien – im Zentrum steht aber meist Glas. Ein Material, das sie fasziniert und dessen viele Bearbeitungsmöglichkeiten sie im Gespräch anschaulich beschreibt. Sie erzählt von ihrem Weg zur Kunst und davon, wie sie Glas für sich entdeckt hat: vom besonderen Geruch in der Glashütte bis zum Leuchten des Materials, das sie sofort begeistert hat. Wir hören auch ein bisschen Atelier-Atmosphäre: das Schneiden von Glas und das typische Klopfen, mit dem sich die Platten trennen – Geräusche, die zu ihrem Arbeitsalltag gehören. Außerdem spricht sie über verschiedene Techniken der Glasbearbeitung und darüber, wie sie Materialien miteinander kombiniert – zum Beispiel Glas mit Treibholz, das nach einem Hochwasser in Halle angeschwemmt wurde, oder mit Fundstücken vom Sperrmüll. Für sie ist Glas ein Material voller Gegensätze: Es kann schützen – und ist gleichzeitig unglaublich zerbrechlich. Neben ihrer künstlerischen Arbeit arbeitet Christiane Budig auch als Kunsttherapeutin. Dabei begleitet sie unter anderem Kinder von psychisch erkrankten Eltern und deren Familien. Kunst wird hier zu einem Weg, Gefühle auszudrücken, ins Gespräch zu kommen und Unterstützung zu erfahren. Während eines Kunststiftungsstipendiums hatte sie einmal die seltene Möglichkeit, sich ganz auf ihre Kunst zu konzentrieren – teilweise bis zu 14 Stunden am Tag. In dieser Zeit entstand auch die Arbeit „Schwelle“ in Ahrenshoop: ein Werk über Übergänge, zusammengesetzt aus mehr als 6000 einzeln geschnittenen Glasplättchen. In dieser Folge gibt Christiane Budig Einblicke in ihre Arbeitsweise, ihre Themen und ihren Weg als Künstlerin – und zum Schluss verrät sie auch noch ihr ganz persönliches Wunschprojekt. 🎧✨ vom besonderen Geruch in der Glashütte bis zum Leuchten des Materials, das sie sofort begeistert hat. In dieser Folge ist die Künstlerin und Kunsttherapeutin Christiane Budig zu Gast. In ihrer Arbeit nutzt sie verschiedene Materialien – im Zentrum steht jedoch meist Glas. Ein Material voller Gegensätze: Es kann schützen und ist gleichzeitig unglaublich zerbrechlich. Sie beschreibt anschaulich die vielen Techniken der Glasbearbeitung und erzählt, wie sie unterschiedliche Materialien miteinander kombiniert – zum Beispiel Glas mit Treibholz, das nach einem Hochwasser in Halle angeschwemmt wurde. Während eines Kunststiftungsstipendiums in Ahrenshoop konnte sie sich ganz auf ihre Kunst konzentrieren – teilweise bis zu 14 Stunden am Tag. In dieser Zeit entstand auch die Arbeit „Schwelle“: ein Werk über Übergänge, zusammengesetzt aus mehr als 6000 einzeln geschnittenen Glasplättchen. In dieser Folge gibt Christiane Budig Einblicke in ihre Arbeitsweise, ihre Themen und ihren Weg als Künstlerin – und zum Schluss verrät sie auch noch ihr ganz persönliches Wunschprojekt.
Abbildung: Christiane Budig, Zeichnung: Xenia Fink Schnitt der Folge: Anne Sailer
Hier mehr erfahren: zu Christiane Budig zu ihren Kunststiftungsprojekten zur Skulptur in Elbingerode zur Stipendiatenausstellung TWIST 2026
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